
Besonders erfreulich war die Nachricht aus Indien, dass die beim dortigen Besuch von Elmar Weber und Dr. Edris Wedi im letzten Oktober festgelegten Hilfsmaßnahmen in drei Härtefälle erfolgreich abgeschlossen sind.
Die extrem arme Familie von Ajimon, die in einer fast dachlosen Ruine lebte, erhielt eine neue Wellblechhütte als Zuhause. Der Vater ist ein arbeitsloser, da herzkranker, Hilfsarbeiter. Zur Familie gehören neben seiner Frau noch vier Kinder und seine kranke Mutter. Mit dieser neuen Hütte haben sie zumindest eine menschwürdige Unterkunft und Schutz vor Regen und Kälte.
Der beidseitig beinamputierter Boban, der mit seinem Bruder und dessen herzkrankem Sohn in einem ärmlichen Häuschen lebt, erhielt ein neues Dach. Ein Sturm hatte 2024 die Hälfte davon weggerissen. Boban, der immer fröhlich und zufrieden wirkt, lebt von den Hilfsmaßnahmen Samhathis und dem Verkauf von Losen der staatlichen Lotterie, maximal etwa drei Euro am Tag.
Für Sameera, ein dreizehnjähriges Mädchen mit einem Gendefekt, konnte die richtige medizinische Behandlung organisiert werden, um ihre starke Wachstumsstörung zu überwinden. Dies mag noch 10 Jahre nötig sein. Regelmäßige Untersuchungen und ärztliche Überwachung verbunden mit den richtigen Medikamenten geben ihr die Chance auf ein „normales“ Leben. Leider ist die Familie durch Krankheiten anderer Mitglieder zusätzlich belastet. Auch hier greifen andere Hilfsprogramme von Samhathi.





Beinamputierter Boban mit Familie, Sameera mit Eltern und Dr. Edris Wedi, jeweils mit Samhathi-Mitarbeiterinnen